Bestellungseingang Q1 2019

In den ersten drei Monaten 2019 stieg der Bestellungseingang um CHF 84 Mio. mit einem währungsbereinigten Wachstum von 9.6% und einem organischen Wachstum von 8.4%. Akquisitionen leisteten einen Beitrag von CHF 11 Mio. Der Währungseinfluss war negativ mit 0.3%. Der Bestellungseingang wuchs in fast allen Sulzer-Endmärkten. 

Der Auftragseingang aus dem Wassermarkt stieg organisch um 36%, was hauptsächlich auf grössere Pumpenbestellungen für Wasserpipelines und Entsalzungsanlagen im Nahen Osten in Höhe von CHF 42 Mio. zurückzuführen ist. Das kommunale Wassergeschäft wuchs parallel zum Bruttoinlandsprodukt. Der Auftragseingang aus dem Öl- und Gasmarkt stieg um 16%, mit einem besonders starken Downstream-Segment. Zellstoff und Papier verzeichneten ebenfalls zweistelliges Wachstum. Bestellungen von Kraftwerksbetreibern gingen im Vergleich zu einem starken ersten Quartal 2018 um 15% zurück, stiegen gegenüber dem vierten Quartal 2018 aber um 19% an.

In der Division Applicator Systems stiegen die Bestellungen aus dem Dental- und Klebstoffmarkt um 6% an. Im Segment Beauty gingen die Bestellungen dagegen um 13% zurück, zum einen wegen des schon früher berichteten Basiseffekts, ausgelöst vom Wechsel eines Kunden zu einem Produkt einer neuen Generation, und zum anderen wegen des geringeren Wachstums großer Beauty-Kunden.

Geografisch gesehen war das Wachstum des Bestellungseingangs in Nord-, Mittel- und Südamerika mit 15% und in den USA mit 20% besonders deutlich. Europa, der Nahe Osten und Afrika (EMEA) wuchsen 12%, Europa alleine 4%. Die Bestellungen aus Asien-Pazifik gingen um 3% zurück, obwohl China um 9% und Indien um fast 4% zulegten.

Die Marktbedingungen sind weiterhin günstig. Zwar liegt das bisherige Wachstum des Bestellungseingangs deutlich über der Gesamtjahresprognose, doch waren einige der im ersten Quartal verbuchten grösseren Aufträge im zweiten Quartal erwartet worden. Daher bleibt die Prognose von Sulzer für das Gesamtjahr 2019 unverändert: Bereinigt um Währungseffekte erwartet Sulzer ein organisches Wachstum des Bestellungseingangs von 2% bis 5% und ein organisches Umsatzwachstum von 3% bis 5%. Sulzer rechnet mit einer OpEBITA-Marge (OpEBITA in Prozent vom Umsatz) von rund 10%.

1) Bereinigt um Währungseffekte.
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte.

 

 

 

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