Aus sicherer Distanz: Ferninspektion von Pumpentestläufen

Sulzers Live-Ferninspektion ermöglicht die sichere Durchführung von Pumpentests während der COVID-19-Beschränkungen

Um den Kunden auch weiterhin den bestmöglichen Service zu gewähren, hat Sulzer sein Programm zur Ferninspektion von Pumpentestläufen erweitert, um die Freigabe von Pumpenprojekten auch während der COVID-19-Krise schnell und effizient abzuwickeln. Diese Entwicklung ist ein gutes Beispiel für die Digitalisierung des Unternehmens und ein weiterer Schritt in Richtung intelligente Fabrik. Gut möglich, dass Kunden dieses Verfahren auch in Zukunft bevorzugen werden.

Bereits bevor die Welt mit COVID-19 konfrontiert wurde, hatte Sulzer begonnen, ein Verfahren zur Ferninspektion von Kundenanlagen mit einer Mischung aus Video- und Augmented-Reality-Technologie einzuführen. Heute ist dies in Zeiten eingeschränkter Reisemöglichkeiten und sozialer Distanzierung ein unverzichtbares Werkzeug geworden.

Reisen vermeiden und die Umwelt schützen

Für viele Projekte sind Werksabnahmeprüfungen (Factory Acceptance Tests, FAT) ein wesentlicher Bestandteil des Lieferprozesses, um Bauqualität und Konformität mit den Spezifikationen zu belegen. Die jüngsten Ereignisse haben jedoch dazu geführt, dass diese aus der Ferne durchgeführt werden mussten, um die Gesundheits- und Sicherheitsstandards für Kunden und die Belegschaft zu gewährleisten. 

Selbst wenn die derzeitigen Beschränkungen aufgehoben werden, ist es wahrscheinlich, dass viele Kunden diese Methode weiterhin bevorzugen werden, denn sie vermeidet Reisekosten und verringert die Umweltauswirkungen eines Projekts.

Ferninspektionen im gesamten Sulzer-Netzwerk

In China hat die Fabrik in Suzhou diesen Prozess bereits erfolgreich umgesetzt. Die Kunden dankten es Sulzer und würdigten unsere Bemühungen um die rasche Fertigstellung der Projekte.

Unterdessen haben auch in Frankreich alle vier Fabriken Ferninspektionen über verschiedene digitale Plattformen durchgeführt. Je nach Wunsch des Kunden kann die Inspektion über Skype, MS Teams, WhatsApp und sonstige fortschrittliche Videoinspektionssysteme wie HPE MyRoom erfolgen.

Auch die US-Fabriken haben Live-Ferninspektionen mit Kunden durchgeführt. Im Anschluss zeigten sich die Kunden sehr beeindruckt davon, wie reibungslos der Prozess durchgeführt werden konnte. Aufgrund der Reisebeschränkungen ersparte die Ferninspektion dem Kunden, einen lokalen Inspektor einzustellen oder den Test zu verschieben. Und auch die Sulzer-Werke in Pune, Indien, und Vadstena, Schweden, führten Ferninspektionen mit ähnlichem Kundenfeedback durch.

In Fabriken und im Aussendienst aus der Ferne unterstützen

Sulzer hat das Verfahren anschliessend durch Online-Visualisierung mittels Remote Assist einen Schritt weiter entwickelt. Dabei handelt es sich um eine App, die zusammen mit dem Partner Microsoft entwickelt wurde und Video-Streaming auf jedes Smartphone oder Tablet liefert. Sie ist so konzipiert, dass sie sowohl Werks- als auch Aussendienstumgebungen unterstützt und bei Verwendung eines Augmented-Reality-Headsets oder einer Brille genutzt werden kann.

Die aktuelle Krise treibt den Wandel in vielen Bereichen voran, und durch die bessere Nutzung der Fernkommunikation ist Sulzer in der Lage, seine Kunden weiterhin zu unterstützen. Längerfristig werden diese Serviceverbesserungen auch zur Reduktion der CO2-Bilanz und zu ausgezeichneter Kundenzufriedenheit führen.

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