Nachhaltig erfolgreich seit 1834

Sulzer ist ein globaler Marktführer und bietet zuverlässige und nachhaltige Lösungen für betriebskritische Anwendungen. Seit der Gründung in Winterthur, Schweiz, im Jahr 1834, hat sich Sulzer als einen führenden Anbieter in den relevanten Schlüsselmärkten etabliert.

1898

Aus der Zusammenarbeit mit Rudolf Diesel entsteht der erste Sulzer-Dieselmotor, der allmählich die bis dahin dominierende Dampfmaschine ablöst.

 

1890

Die erste Arbeiterkommission der Schweiz wird gegründet.

1881

In Ludwigshafen am Rhein (Deutschland) wird ein Filialbetrieb gegründet, der wie das Winterthurer Mutterhaus einen rasanten Aufschwung erlebt.

Verkaufsbüros entstehen in den nächsten Jahren in Mailand, Paris, Kairo, London, Moskau, Bukarest und 1914 sogar im japanischen Kobe.

1880

Eine Wachstumsperiode beschert internationale Erfolge vor allem mit Dampfmaschinen. Die Mitarbeiterzahl klettert bis zur Jahrhundertwende auf über 3000.

Sulzer steigt in den Bau von Kältemaschinen ein.

1872

In Veltheim, Winterthur, entstehen in der Anfangsphase einer für Winterthur bedeutsamen sozialen Wohnbautätigkeit 24 preisgünstige Arbeiterwohnungen, denen über die «Gesellschaft zur Erstellung billiger Wohnhäuser» rasch weitere Wohnhäuser und erste Eigenheime in anderen Winterthurer Quartieren folgen. (1989 erhielt die Stadt Winterthur für ihre heute noch vorzüglich erhaltenen Arbeitersiedlungen den Wakker-Preis – eine Heimatschutz-Auszeichnung.)

1870

Sulzer gründet die erste firmeneigene Berufsschule der Schweiz samt Lehrwerkstätten zur Sicherung des beruflichen Nachwuchses.

1867

Sulzer feiert grosse Erfolge an der Weltausstellung in Paris und sechs Jahre später auch in Wien.

Die Arbeiterzahl steigt erstmals auf über 1000.

Starke Bautätigkeit auf dem Winterthurer Gründerareal.

Um 1860

In Turin wird das erste ausländische Verkaufsbüro eröffnet.

1859

Die Sulzer-Brüder einigen sich auf einen ersten «Societäts-Vertrag», wodurch die Firmenaktivitäten in Fachbereiche aufgegliedert werden. Unternehmerisches Denken und Risikobereitschaft führen zur Einführung neuer Produkte (u.a. Dampfmaschinen, später auch Dampfschiffe) und straffer industrieller Arbeitsmethoden.

1851

Der englische Konstruktionsingenieur Charles Brown tritt bei Sulzer ein. Mit der Entwicklung bahnbrechender neuer Dampfmaschinen – die erste Sulzer-Dampfmaschine wurde 1854 ausgeliefert – hat er wesentlichen Anteil an den ersten Erfolgen und dem Wachstum des Unternehmens. ’Charles Browns Kompetenz als Erfinder und Ingenieur und Johann Jakob Sulzer-Hirzels’ Talente als Unternehmer und Verkäufer erwiesen sich mehr als zwei Jahrzehnte lang als gewinnbringende Kombination.

1845

Der «Kranken-Unterstützungs-Verein für Fabrikarbeiter» wird als früher Vorläufer einer Firmen-Krankenkasse gegründet.

1841

Die erste Dampfmaschine in Winterthur erregt viel Aufsehen.

 

1839

Eine neue Giesserei wird gebaut, und das Gründergebäude wird zur mechanische Werkstätte.

1836

Der weitgehend noch handwerklich orientierte Betrieb beschäftigt zeitweilig gegen 40 Gesellen, Handlanger und Lehrbuben, die zum Teil Kost und Logis im Familienwohnhaus beziehen. Die patriarchalisch geprägte Firmenstruktur entspricht der Zeit, weist allerdings bereits erste Ansätze einer Arbeitsteilung auf.

1834

Johann Jakob Sulzer-Neuffert erwirbt im Tausch von der Stadt Winterthur ein etwa 5000 m2 grosses Grundstück an der Zürcherstrasse und legt mit dem «Gebäude 1834» den Grundstein der Firma «Gebrüder Sulzer, Giesser in Winterthur». Seine zwei Söhne Johann Jakob und Salomon beginnen mit der Produktion von Eisenguss und dem Bau mechanischer Geräte wie Feuerspritzen, Pumpen, Apparaten für die Textilindustrie, später auch mit der Installation von Heizungen.

Das könnte Sie auch interessieren