Statische Kristallisation

Hohe Erträge erzielen mit unseren statischen Kristallisationsverfahren

Statische Kristallisation ist ein Verfahren, das vertikale Platten verwendet, die durch interne Zirkulation eines Wärmeträgermediums (HTM) erwärmt oder gekühlt werden. Die Platten hängen in der ruhenden Schmelze. Langsame Abkühlung des Wärmeträgermediums unter den Gefrierpunkt der Schmelze führt dazu, dass sich an den Platten Kristalle bilden.

Hauptmerkmale
  • Einfache und sichere Auslegung, da der Kristallisator aus den gleichen Plattenelementen besteht, die auch in unseren Pilotanlagen verwendet werden 
  • Einfache Bedienung ohne Kristallsuspension, eine Filtrierung der Kristalle entfällt 
  • Unsere Kunden berichten von hoher Zuverlässigkeit und niedrigen Betriebskosten 
  • Umweltfreundlicher Prozess durch Schutzgasüberlagerung und Verzicht auf Lösungsmittel
  • Schmelzkristallisation ist durch die niedrigen Betriebstemperaturen im Bereich des Schmelzpunktes eine attraktive Option für Ihre hitzeempfindlichen Produkte 
  • Unsere Kunden sind von der einfachen Bedienung und der grossen Zuverlässigkeit unserer Kristallisationstechnologie beeindruckt
  • Kunden schätzen die grosse Flexibilität und den breiten Einsatzbereich der statischen Kristallisation
  • Selbst bei viskosen Produkten ist eine hohe Ausbeute möglich
Hauptanwendungen
  • organische und anorganische Chemikalien von hoher Reinheit
  • Monomere 
  • Carbonsäuren 
  • Aromatische Isomere 
  • Teerprodukte 
  • Wachse
Prinzip der statischen Kristallisation
Prinzip der statischen Kristallisation

Prinzip der statischen Kristallisation

Bei langsamer Abkühlung des Wärmeträgermediums unter den Gefrierpunkt der Schmelze bildet sich an der Aussenseite der Platten eine Kristallschicht. Verunreinigungen werden nicht in die wachsenden Kristalle eingebaut, sondern reichern sich in der verbleibenden Schmelze an. Nachdem der gewünschte Anteil kristallisiert wurde, wird die Restschmelze aus dem Kristallisator abgelassen. Die reinere Kristallschicht verbleibt auf den Platten.
Schwitzen oder partielles Schmelzen
Zusammenbau eines statischen Kristallisators

Schwitzen oder partielles Schmelzen

Diese Schicht wird durch Schwitzen (partielles Schmelzen) weiter gereinigt, d. h. durch langsames Erwärmen bis kurz vor dem Schmelzpunkt. Eingeschlossene und anhaftende Schmelze, die die Verunreinigungen enthält, fliesst dabei ab. Dieses partielle Schmelzen dient zur weiteren Reinigung des kristallinen Produktes. Beim partiellen Schmelzen werden auch die Anlagenteile gespült und dadurch eine spätere Kontamination des reinen Produktes verhindert.

Schmelzen

Schmelzen

Nach dem Schwitzen wird die gereinigte Kristallschicht vollständig geschmolzen. Das flüssige Produkt wird abgelassen und gelagert. 

Oft ist Kristallisation die beste Alternative, wenn die Destillation keine guten Ergebnisse erzielt oder das Produkt aufgrund engsiedender Komponenten oder azeotroper Gemische nicht durch Destillation gereinigt oder getrennt werden kann. Zusätzlich zur statischen Kristallisation liefert Sulzer Schmelzkristallisationstechnologien für die Fallfilm- und Suspensionskristallisation. Die Chance, dass eine davon für Ihre Anwendung passt, ist sehr hoch. 

 
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