Trocken aufgestellte Pumpe Typ ABS FR

Verstopfungsfreie Abwasserlösungen

Die trocken aufgestellte FR Pumpe ist für das wirtschaftliche und zuverlässige Fördern von stark verschmutztem Abwasser in kommunalen und industriellen Bereichen ausgelegt. Die Pumpe ist ideal für die Förderung von Klar- und Schmutzwasser und stark verschmutzten Abwässern aus gewerblichen, industriellen und kommunalen Applikationen.

Hauptmerkmale
  • Keine Motorkontaminierung während des Betriebs
  • Kein Zugang in gefährlichen Pumpenschächten erforderlich
  • Die "back-pull-out"- Konstruktion erlaubt den einfachen Ausbau des Motors, ohne der Demontage der Rohrleitung
  • Ausreichend Platz im Laufrad und der Kreiselkammer, um Verstopfungen vorzubeugen
  • Trockenlaufmöglichkeit durch doppelte Gleitringdichtung für einen zuverlässigen Betrieb
  • Ausgerüstet mit luftgekühlten Motoren nach IEC-Norm
Hauptanwendungen
  • Klarwasser 
  • Schmutzwasser
  • Stark verschmutze Abwässer mit Feststoffanteilen, Fäkalienschlamm und Abwasserschlämme aus gewerblichen, industriellen und kommunalen Anwendungen
Hauptmerkmale
  • "Back-pull-out" - Konstruktion
  • Vertikale oder horizontale Aufstellung möglich
  • Doppelte Gleitringdichtungen
  • Die Pumpen können optional mit einer selbstansaugenden Einheit ausgestattet werden.
Kenndaten
Nennweite Druckstutzen DN 150 bis DN 800
50 Hz

Max. Volumenstrom: 2.800 l/s

Max. Förderhöhe: 80 m

60 Hz

Max. Volumenstrom: 2.800 l/s 

Max. Förderhöhe: 120 m

Anwendungen
  • Hauptpumpwerk
    Das städtische Abwasser wird über die Zwischenpumpstationen im Abwassernetz zu den Hauptpumpwerken transportiert. Unabhängig von Trocken- oder Nassinstallation transportieren die Pumpen das Medium zur abschliessenden Reinigung an eine Kläranlage. Die meisten Pumpstationen sind nicht mit Rechen ausgestattet; daher sind schwierige Materialien, wie faserige Hygiene- und Verpackungsartikel, eine ständige Bedrohung der Laufzeit.

  • Hochwasserpumpstation
    Während starker Niederschläge transportieren Hochwasserpumpstationen grosse Wassermengen mit geringer Förderhöhe in natürliche Gewässer (Vorfluter) oder die Kanalisation. Sie sind seit langer Zeit ein Bestandteil des Hochwasserschutzes und werden nun immer häufiger in die Klimaanpassungsstrategien für niedrig gelegene Küstenstädte eingebunden.

  • Pumpstationen am Ablauf
    Pumpstationen am Ablauf werden dann benötigt, wenn das Niveau in der Kläranlage jenen des zulaufenden Wassers unterschreitet. Dies gilt insbesondere bei der Ausleitung in einen Fluss, dessen Pegel während starker Niederschläge oder Hochwasserperioden ansteigen kann, bzw. bei der Ausleitung in das Meer, wo der Pegel mit den Tiden variiert. Möglicherweise werden für den Ausgleich der zunehmenden Reibungsverluste im Rohrablauf bei hohem Durchfluss, z. B. in langen Meeresauslassleitungen, auch Pumpstationen am Ablauf benötigt.

  • Regenwasserrückhaltebecken
    Regenwasserrückhaltebecken sind während Perioden mit starken Niederschlägen ein Puffer. Angesichts immer dichter besiedelter Gebiete mit versiegelten Oberflächen wie Dächern, Strassen und Parkplätzen, die das Regenwasser nicht absorbieren können, wird diese Pufferfunktion immer wichtiger. Wenn Regenwasserrückhaltebecken eingesetzt werden, kann mit Schwerkraft oder Pumpen die kontinuierliche Einströmung in das Abwassersystem verringert werden. Dank der Erfahrung von Sulzer können hydraulische Spitzenlasten vermieden und Belastungen der vorhandenen Abwassersysteme verringert werden.

  • Rücklaufschlamm
    Pumpstationen am Ablauf werden dann benötigt, wenn das Niveau in der Kläranlage jenen des zulaufenden Wassers unterschreitet. Dies gilt insbesondere bei der Ausleitung in einen Fluss, dessen Pegel während starker Niederschläge oder Hochwasserperioden ansteigen kann, bzw. bei der Ausleitung in das Meer, wo der Pegel mit den Tiden variiert.

  • Zulaufpumpstation
    Zulaufpumpstationen sind in gewisser Weise mit grossen Hauptpumpwerken vergleichbar. Abhängig von der Tiefe des Zulaufkanals können die Förderhöhen zwischen 2 und 30 Meter variieren. Um hydraulische Stosslasten zu vermeiden, die sich negativ auf den biologischen Prozess auswirken, arbeiten die Anlagen häufig mit drehzahlgeregelten und/oder mehreren parallel geschalteten Pumpen.
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