Halbjahresbericht 2017

Rotating Equipment Services

Rotating Equipment Services verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen höheren Bestellungseingang bei leicht rückläufigem Umsatz. Das operative EBITA und die operative EBITA-Marge (opROSA) verharrten etwa auf dem Vorjahresniveau. Sulzer schloss die Akquisition von Rotec GT ab und zählt nun zu den führenden Serviceanbietern auf dem russischen Gasturbinenmarkt.

Divisional review RES

Den russischen Markt im Visier

Im zweiten Quartal 2017 schloss Sulzer den Erwerb einer Kontrollbeteiligung am russischen Gasturbinenservicegeschäft von Rotec (Rotec GT) ab. Rotec GT mit Sitz in Moskau ist hauptsächlich im russischen Markt aktiv. Das Geschäft wurde mit den Serviceaktivitäten von Sulzer in Russland zusammengelegt. Sulzer ist nun der führende unabhängige Gasturbinenserviceanbieter für Russland und die GUS-Staaten.

Das Unternehmen hat seine Berichtsstruktur geändert und das Pumpenersatzteilgeschäft aus der Division Pumps Equipment in die Division Rotating Equipment Services verlagert. Sulzers Kunden erhalten damit Ersatzteile und Services aus einer Hand. Mit neuen Servicevereinbarungen für elektromechanisches Equipment verstärkt die Division strategisch wichtige Beziehungen.

Steigender Bestellungseingang

Der Bestellungseingang erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode sowohl währungsbereinigt (+ 4,2 %) als auch organisch (+ 1,0 %). Die Zunahme war hauptsächlich den Turbo-Services-Aktivitäten zuzuschreiben, bei denen der Bestellungseingang trotz stärkerer Konkurrenz durch Originalhersteller (OEM) anstieg. Auch bei den Serviceleistungen für Pumpen (einschliesslich Ersatzteilen) und den elektromechanischen Services war eine Zunahme zu beobachten. In den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika sowie Asien-Pazifik nahm der Bestellungseingang signifikant zu. Die Region Nord-, Mittel- und Südamerika wuchs ebenfalls.

Rückläufiger Umsatz; operatives EBITA und operative EBITA-Marge unverändert

Der organische Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr leicht ab, was in erster Linie auf den schwächeren Bestellungseingang in Nord-, Mittel- und Südamerika im Schlussquartal 2016 zurückzuführen war. Das operative EBITA blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert, was in einer operativen EBITA-Marge (opROSA) von 12,4 %, verglichen mit 12,2 % im ersten Halbjahr 2016, resultierte.

Sofern nicht anders angegeben, basieren alle Veränderungen zum Vorjahr auf währungsbereinigten Werten.

EBIT: Betriebsergebnis
opEBITA: Betriebsergebnis vor Restrukturierung, Amortisationen, Wertminderungen und nicht operativen Positionen
opROSA: Umsatzrendite vor Restrukturierung, Amortisationen, Wertminderungen und nicht operativen Positionen (opEBITA / Umsatz)