Der Bestellungseingang von Sulzer hat stark zugenommen und das Unternehmen erwartet 2006 gute Resultate (wie vor einer Woche berichtet). Während der letzten Jahre hat der Konzern aus Veräusserungen und dem operativen Geschäft erhebliche Geldmittel erwirtschaftet. Auch die Eigenkapitalbasis ist sehr stark. Daraus resultiert eine aus Finanzierungssicht ungünstige Bilanzstruktur. Daher initiiert Sulzer ein Aktienrückkauf-Programm von bis zu CHF 300 Millionen.
Voraussichtlich Mitte November 2006 soll an der SWX Swiss Exchange eine zweite Handelslinie errichtet werden. Die zurückgekauften Aktien sollen vernichtet und das Aktienkapital an der Generalversammlung 2007, möglicherweise 2008, herabgesetzt werden.
Bei einem Verkauf über die zweite Linie wird vom Rückkaufpreis die eidgenössische Verrechnungssteuer von 35% auf die Differenz zwischen dem Rückkaufpreis der Sulzer-Aktie und ihrem Nennwert in Abzug gebracht.
Die Wachstumsstrategie von Sulzer bleibt unverändert und der Finanzierungsspielraum für Akquisitionen wird durch den Aktienrückkauf nicht beeinflusst. Das Verschuldungspotenzial und der laufende Cashflow schaffen weiterhin eine beachtliche Finanzkraft. Sulzer ist entschlossen, sie für internes und externes Wachstum einzusetzen.