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Consulting-Division von Sulzer Infra macht sich selbstständig (01.06.2001, Media Release)
Neun leitende Mitarbeiter übernehmen in einem Management-Buy-out die Aktivitäten der Consulting-Division von Sulzer Infra. Mit der Verschmelzung der Planungsgruppe M+M AG, der ProLog GmbH – beide in Böblingen (DE) – und der SEC (in Winterthur) in die neue Planungsgruppe M+M werden alle 218 Arbeitsplätze erhalten und ein neues, zukunftsorientiertes Umfeld geschaffen.

Die neue M+M wird das umfassende Know-how der drei bisherigen Firmen in der technischen Gebäudeausstattung aus einer Hand anbieten. Sie konzentriert sich dabei auf Deutschland, die Schweiz und die umliegenden Länder und setzt die bereits vorhandenen, starken Kundenbeziehungen fort.

Im neunköpfigen Management-Team sind unter anderem Guido Irion, bisher Leiter der Consulting-Division und langjähriger Leiter der Gebäudetechnik von Sulzer Infra, und Rudolf Koradi, bisher Geschäftsführer der Sulzer Energieconsulting SEC. 

Das Geschäft fokussiert auf die Beratung, Planung und Betreuung der technischen Gebäudeausstattung von Neubau-, Umbau- und Renovierungsobjekten (inklusive Medizin-, Labor- und Küchentechnik) sowie Betriebsberatungen für Kunden aus dem öffentlichen Dienst, der Industrie und dem Dienstleistungssektor. Die M+M ist im deutschsprachigen Raum führend bei der Beratung und der Planung von Kliniken und Instituten.

Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Sulzer-eigene «Fonds für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen» leistet eine substanzielle, zeitlich befristete finanzielle Unterstützung.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bestehenden Belegschaft werden weiter beschäftigt. Die Angestelltenvertretung der SEC und der Betriebsrat der M+M AG begrüssen den Schritt zur Verstelbstständigung.

Im Mai wurde die Sulzer-Infra-Tochter Neef GmbH, Karlsruhe, an die international tätige Lapp-Gruppe, Stuttgart, verkauft, die damit ihren Kommunikationstechnik-Bereich bedeutend verstärkt; dieser Transfer wird zur Zeit noch vom Deutschen Kartellamt geprüft. Damit verfügen nun beide Divisionen der Sulzer Infra, die nicht zur Groupe Fabricom S.A. wechseln, über gute Ausgangspositionen für eine erfolgreiche Zukunft.

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