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Das «Dreiecksareal» in Winterthur und das Escher-Wyss-Areal in Zürich gehen an Allreal
Sulzer verkauft zwei Areale in Winterthur und Zürich an Allreal (04.09.2002, Media Release)
Der Sulzer-Konzern und die Allreal-Gruppe haben sich über den Verkauf des «Dreiecks-areals» in Winterthur und des Escher-Wyss-Areals in Zürich geeinigt. Damit hat Sulzer einen wichtigen Teil des Immobilien-Verkaufsprogramms realisiert. Allreal kann mit dem Erwerb der Liegenschaften langfristig das Potenzial eines wichtigen Entwicklungsgebietes in der Stadt Zürich nutzen.
 

Die Immobilien-Strategie des Sulzer-Konzerns sieht vor, dass nicht betrieblich genutzte Immo­bilien verkauft werden, damit Kapital für das Wachstum der Kerngeschäfte eingesetzt werden kann. Mit dem nun getätigten Verkauf an Allreal realisiert Sulzer einen bedeutenden Schritt im Immobilienverkaufsprogramm. Es handelt sich um die Liegenschaften «Dreiecks­areal» zwi­schen Schützen-, Neuwiesen- und Zürcherstrasse in Winterthur (Grundstücksfläche 18 400 m2, Nettomietfläche 21 000 m2) und das Escher-Wyss-Areal in Zürich 5 (Grundstücks­fläche 60 000 m2, Nettomietfläche 52 000 m2).

Allreal übernimmt die laufenden Mietverträge ohne Einschränkungen. Für einen Teil des nicht veröffentlichten Verkaufspreises erwirbt Sulzer 160 000 Aktien der Allreal Holding zu einem Preis von CHF 87.50 je Aktie. Die Aktien im Gesamtwert von CHF 14 Mio. werden aus dem Eigenbestand von Allreal abgegeben. Die von Sulzer erworbenen Allreal-Aktien entsprechen einer Beteiligung von 2,5 Prozent.

Seit den Verkäufen von Sulzer Hydro und Sulzer Turbo ist MAN Turbo Hauptmieterin des Areals im Zürcher Stadtkreis 5. In Winterthur belegt Sulzer weniger als 40 Prozent der verkauften Mietfläche. Die von Allreal übernommenen Mietverträge haben eine durchschnitt­liche Laufzeit von fünf Jahren.

Bereits im Frühjahr 2001 hatte Sulzer das Ziel geäussert, in einer ersten Etappe bis Ende 2002 für rund CHF 200 Millionen Immobilienverkäufe zu realisieren. Durch den Verkauf des Liegen­schaften-Pakets an Allreal sowie durch frühere Verkäufe ist dieses Ziel bereits heute deutlich übertroffen worden. Über die nächsten Jahre beabsichtigt Sulzer vor allem Objekte im Sulzer-Areal in Winterthur und im Industriepark Oberwinterthur zu veräussern.

Mit den erworbenen Sulzer-Liegenschaften erhöht sich der Liegenschaftenbestand der Allreal-Gruppe auf knapp CHF 1,5 Mrd. Gegenüber dem Bestand zu Jahresbeginn entspricht dies einer Zunahme von gegen 45 Prozent. Die anfängliche durchschnittliche Nettorendite der zu­gekauften Liegenschaften liegt bei 7,6 Prozent.

Das Escher-Wyss-Areal an bester Lage in Zürich-West ist eines der letzten wichtigen Entwick­lungsareale auf Stadtgebiet. Aufgrund der bestehenden Mietverträge bleiben die drei Arealteile jedoch bis mindestens Ende 2006 industriell genutzt. Für die Entwicklung und die Umsetzung der städtebaulich und wirtschaftlich geeigneten Projekte rechnet Allreal mit einem Zeithorizont von rund zehn Jahren und einem geschätzten Investitionsvolumen von CHF 400–500 Mio.

Der Sulzer-Konzern (www.sulzer.com) besteht aus den vier Kerndivisionen Sulzer Metco (Beschichtungstechnologien und -services), Sulzer Turbomachinery Services (Services für Turbomaschinen), Sulzer Pumps (Pumpen und Services für Pumpen), Sulzer Chemtech (Komponenten und Services in der Verfahrenstechnik) sowie der Venture-Division Sulzer Hexis (Brennstoffzellensysteme). Im Jahr 2001 erzielten die Kernbereiche einen Umsatz von CHF 1875 Mio. (Jahr 2000: CHF 1603 Mio.). Der Konzern beschäftigt weltweit über 9000 Mitarbei­tende.

Das Immobilienunternehmen Allreal (www.allreal.ch) kombiniert ein erstklassiges Liegen­schaftsportfolio mit Generalunternehmertätigkeit, Projektentwicklung und Dienstleistun­gen. Im Geschäftsjahr 2001 betrug das abgewickelte Projektvolumen CHF 600 Mio. Der Wert des Immobilienportfolios beläuft sich auf CHF 1,5 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mit­arbeitende. Allreal, mit Hauptsitz in Zürich, ist an der Börse kotiert und betreibt Filialen in Basel und Bern.

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