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Energieverbrauch
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. Sulzer konnte in den letzten fünf Jahren die Energieeffizienz deutlich verbessern: Pro Mitarbeiter reduzierte sich der Energieverbrauch um rund 10%, bezogen auf die Wertschöpfung um 40%. Die Stagnation im Jahr 2008 ist unter anderem auf den erstmals erfassten Energieverbrauch der Transportaktivitäten eines Werkes zurückzuführen, welcher rund 1,5% des Gesamtenergieverbrauchs von Sulzer betrug. Wie unter “ökologische Performance“ gezeigt wurde, läge die Verbesserung ohne den Einbezug dieser Transportaktivitäten bei rund 3%.

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Energiemix
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. Wie in den Vorjahren bildet der Elektrizitäts-, Erdgas- und Fernwärmeverbrauch rund 95% des Gesamtenergieverbrauchs. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Verbrauch von Elektrizität um 2% und von Fernwärme um 1%, während der Verbrauch von Erdgas um 1% und von Treibstoffen um 2% zunahmen. Die Änderungen sind auf veränderte Produktionsbedingungen zurückzuführen, bei den Treibstoffen auf den neu erfassten Energieverbrauch von Transportaktivitäten eines Werks.

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Treibhausgase (CO2-Equivalente)
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. CO2-Äquivalente wurden berechnet und basieren auf dem Verbrauch fossiler Energieträger, wobei Erdgas die wichtigste CO2-Quelle darstellt. CO2-Emissionen aus Produktionsprozessen sind ebenfalls enthalten, sind aber vernachlässigbar. Aufgrund der erstmaligen Erfassung des Energieverbrauchs von Transportaktivitäten eines Werkes sind sowohl die absoluten wie auch die relativen Emissionen 2008 angestiegen.

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Photosmog (Ethylen-Äquivalente)
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. VOC-Emissionen werden durch den Einsatz von Chemikalien verursacht, welche hauptsächlich für Reinigungsprozesse von Oberflächen eingesetzt werden. Die Emissionen sind deshalb direkt mit dem Produktionsmix verknüpft und können sich von Jahr zu Jahr stark ändern. Die spezifischen Emissionen bewegten sich in den letzten fünf Jahren in einem Band von rund 6 bis 7 kg pro Mitarbeiter.

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Ozonabbau (FCKW-11-Äquivalente)
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Diese Emissionen werden durch den Einsatz von Chemikalien verursacht, hauptsächlich durch Reinigungsprozesse von Oberflächen. Der Einsatz dieser Chemikalien wurde in den letzten fünf Jahren durch Prozessoptimierungen stark reduziert. Die daraus verbleibenden Emissionen betragen heute weniger als 10 kg pro Jahr.

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Versauerung (SOx-Äquivalente)
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. SOx-Emissionen werden durch den Einsatz fossiler Energieträger verursacht, primär aufgrund von Brenn- und Treibstoffen. Die absoluten wie auch die relativen Emissionen sind 2008 wegen der erstmaligen Erfassung des Energieverbrauchs für Transportaktivitäten eines Werkes angestiegen.

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Wasserverbrauch
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. Der erhöhte Wasserverbrauch im Jahr 2005 kann grösstenteils auf eine Leckage in einem Werk zurückgeführt werden. Seit 2005 wurde der Wasserverbrauch laufend reduziert, allein 2008 um mehr als 20% (pro Mitarbeiter und Netto-Wertschöpfung). Rund 50% des eingesetzten Wassers stammt aus Oberflächengewässern, je rund 25% aus öffentlichen Netzen und aus dem Grundwasser. 70% des eingesetzten Wassers wird für Kühlzwecke verwendet.

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Abfall
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Die auf Mitarbeiter und Netto-Wertschöpfung bezogenen Abfallmengen wurden in den vergangenen fünf Jahren entsprechend der Zielsetzung laufend reduziert. Eine Ausnahme stellt die Zunahme im Jahr 2006 dar, welche auf Bautätigkeiten in einem Werk zurückzuführen ist. Die Abfallarten, insbesondere Siedlungsabfall und Recycling variieren stark von Jahr zu Jahr aufgrund Veränderungen im Produktionsmix.

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Landnutzung
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. Die Werke nutzten 2008 rund 1,64 Millionen m2 Land wovon rund 37% versiegelt waren. Ein Werk belegte durchschnittlich eine Fläche von rund 26 500 m2. Dieser Wert reduzierte sich im Jahr 2008 um rund 5% durch die Erfassung von tendenziell kleineren Werken.

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Relevante Kosten
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Die Daten ab 2005 beinhalten SEED-Light-Werke. Die Grafik zeigt die Bedeutung von externen Kosten für Versauerung, Ozonabbau, Photosmog und Treibhauseffekt und vergleicht sie mit den Kosten für Energie, Wasser und Abfall. Mit rund CHF 36 Millionen stellen die Energiekosten den mit Abstand bedeutendsten Kostenblock im Umweltbereich von Sulzer dar. Die Erlöse durch Abfallrecycling dominieren die Abfallkosten und sind 2008 nach einem Höchstwert in 2007 auf CHF 6,6 Millionen gesunken. Die gesamten externen Kosten waren gering und betrugen rund CHF 0,6 Millionen. Rund zwei Drittel dieser Kosten wurden durch den Einsatz fossiler Energieträger verursacht. Die Berechnung der externen Kosten basieren auf folgenden Kostensätzen: Treibhausgaseffekt: CHF 10 pro t CO2-Äquivalent: Photosmog CHF 3 000 pro t Ethylenäquivalent; Ozonzerstörung: CHF 20 000 pro t FCKW-11 Äquivalent; Versauerung: CHF 5 000 pro t SO2 Äquivalent.

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Extrapolation auf den Sulzer-Konzern
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2008 wurden rund 1 700 Mitarbeitende durch die Nachhaltigkeitsdatenerfassung nicht erfasst, wovon eine Mehrheit in Supportfunktionen wie Verkauf und Finanzen tätig ist. Der Gesamtverbrauch von Sulzer (Kerngeschäft) wurde mit durchschnittlichen Verbrauchswerten in Dienstleistungsfunktionen abgeschätzt (Energie: 30 GJ pro Mitarbeiter und Jahr; Wasser: 15 m3 pro Mitarbeiter und Jahr; Abfall 0,3 t pro Mitarbeiter und Jahr). Die Extrapolation ergibt eine Zunahme des Energieverbrauchs um 6%, des Wasserverbrauchs um 1% und der Abfallproduktion um 1%. Die Supportfunktionen haben damit erwartungsgemäss wenig Einfluss auf die ökologische Performance von Sulzer.
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